Aktuelles Programm

BB Night No. 10

10 Jahre Blues & Boogie Nacht

Das Kornwestheimer Blueslabel Stormy-Monday-Records präsentiert in Zusammenarbeit mit Scala Live im Rahmen der Ludwigsburger Jazztage bereits zum zehnten Mal seine Blues & Boogie Night. StoMo präsentiert bei dieser Veranstaltung den Liebhabern dieser Musik alljährlich internationale Künstler seines Labels. Der Erfolg der BB-Night lässt sich nicht zuletzt am stetig wachsende Publikumsinteresse messen.

Andi’s Blues Orchester – pre-war blues & ragtime

Die Band um den Sänger, Gitarristen und Blues-Harp Spieler Andreas Unter entführt das Publikum in die Welt des Mississippi Deltas der Vorkriegszeit. Mit authentischen Instrumenten wie Resonator-Gitarren, Harps, Mandoline, Fiddle, Kontra-bass und Waschbrett geht das Quartett an die Wurzeln der Entstehung der heutigen Rock- und Pop Welt und groovt dabei wie eine stampfende Dampflok in Texas.
Von gewitztem Ragtime Picking über singender Slide Gitarre bis zu traditionellen Fiddle-tunes wird hier die gesamte Bandbreite der String Band Tradition aus Mark Twains Zeiten wiederbelebt! Dabei wird – ohne an Authentizität zu verlieren – nichts kopiert sondern alles im eigenen „Blues Orchester-Stil“ vorgetragen, welcher maßgeblich von Andis alles durch-dringender Stimme in Verbindung mit beeindruckender Instrumentenbeherrschung geprägt wird.
bluesorchester.de/

Al Jones Blues Band – electric world blues

Alfred ‚Al‘ Jones wurde als Kind eines amerikanischen GIs in der Oberpfalz geboren. Schon als Junge fühlte er sich vom Blues inspiriert und im Blues fand er auch die Wurzeln für seine eigene Musik. Er hat mit vielen internationalen Größen des Blues zusammengearbeitet: B. B. King, Johnny Winter, Champion Jack Dupree, Louisiana Red, Willie Mabon, Tommy Tucker, Sonny Rhodes, Brenda Bell u. a.
Anfang der 1980er Jahre gründete er die Al Jones Blues Band, die vorwiegend in Europa tourt. Die amerikanische Fachzeitung Livin’ Blues hat Al Jones schon vor einigen Jahren bestätigt, dass es außerhalb der Vereinigten Staaten nichts Vergleichbares gibt. Im Lauf der Jahre hat Al Jones sei-nen eigenen Stil entwickelt der aber stark mit den ursprünglichen Wurzeln – dem Blues – verbunden ist. Sowohl Gitarrenstil als auch Gesang sind unverkennbar und mehrere CDs wurden bereits veröffentlicht.
www.aljones.de

Nico Brina – swiss boogie-champ

Man muss ein bisschen verrückt sein, um als Dreikäsehoch bereits den Lebensplan „Boogie-Woogie-Pianist“ zu definieren. Schon mit acht Jahren entdeckte Nico Brina den magischen Klavierklang, die Faszination „Elvis“, die Macht des Rock’n’Roll-Virus. Intuitiv und mit grenzenloser Hingabe tauchte er von da an ein; in die Welt rasender Boogie-Woogie-Rhythmen, schwindelerregender Bassläufe, kunstvoll perlender Melodielinien. Mit Händen, und noch spektakulärer oft sogar mit Füßen. Bereits sein erster öffentlicher Auftritt 1984 gab ihm Recht; das Publikum war zutiefst beeindruckt und die Presse sprach vom „King of Boogie“.
Mit der Zeit kam zum Boogie noch der Blues dazu, und diese beseelte Mischung wurde zu seinem Erfolgsrezept. Nico Brina entwickelte einen unverwechselbaren Stil, und genau diese Eigenständigkeit führte ihn bis weit über die Landesgrenzen hinaus, bescherte ihm konstanten Publikumszuwachs, Kritiker-Lob sowie eine ganze Menge begehrter Auszeichnungen: Den Schweizer Show-Preis „Prix Walo“ (1995), den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde mit dem schnellsten Boogie Woogie „Nico’s Highspeed Boogie“ (1996), sein Gastspiel 2004 anlässlich der Olympiade in Athen oder die Nominierung seines Albums „Flight 6024“ für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ (2014).
www.brina.ch

Zu Nico gesellt sich sein Landmann Pete Borel (52). Pete gilt als einer der virtuosesten Gitarristen in der Schweiz. Schon als Jugendlicher stand er mit den Schweizer Stars Vera Kaa und Jeff Turner auf der Bühne. Von 1988 bis 1990 machte er seinen Traum wahr und absolvierte das berühmte Guitar Institute of Technology (GIT) in Los Angeles, in dem international bekannte Musiker mit den Schülern praxisorientierte Workshops veranstalteten.
So nahm Borel dort unter anderem an Jam Sessions mit Stars wie Buddy Miles, Tim Bogert von Vanilla Fudge und Apice, Jeff Beck, Scott Henderson, Jeff Berlin sowie dem damals noch ganz jungen Paul Gilbert teil und hatte Fernsehauftritte mit Emmylou Harris und den Dixie Chicks. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz wirkte Borel sechs Jahre als Sänger und Leadgitarrist bei der Luzerner Band Dead End Cowboys mit, unter anderem auch als Vorbands der Stray Cats und Mother’s Finest. 2016 hat Pete seine CD mit seinem eigenen Trio ‚Blues Rocket Men‘ eine CD veröffentlicht.

Albert Koch – Mr. Harp

Albert Koch entdeckte im Alter von 9 Jahren sein Interesse für die Mundharmonika. Seine Begeisterung für Blues und Bluesverwandte Musikstilrichtungen entwickelte sich ab seinem 16. Lebensjahr. Nach 10 Jahren Banderfahrungen in lokalen Formationen lernte er 1986 Stefan Diestelmann kennen, zu dessen festen Begleitmusiker er sich etablierte. Es folgten Auftritte mit Angela Brown, Al Jones, Eddie Taylor, Titus Vollmer, Martin Schmitt und Tony Ramos. Zusammen mit Gunnar Olsen und Thomas Schilling (ex-Frankfurt City Bluesband) spielte er auf zahllosen Sessions und Blues-Festivals im gesamten süddeutschen Raum. 1998 wurde er Mitglied der „Tin Pan Alley“ Bluesband, die eine feste Größe in Sachen Blues geworden ist. Mit Ignaz Netzer formierte er im Jahr 2000 ein Duo, das sich vor allem der Interpretation vom älteren Country Blues widmet. Ergänzt durch den Pianisten Harald Krüger entsteht 2003 mit Ignatz Netzer zusammen die Band „KrüNetzKo“. Albert nimmt regelmäßig am „SHAKE THE LAKE“-Festival in St. Wolfgang/ Bad Ischl teil und ist ein gefragter Dozent bei Blues- und Harp-Workshops. Albert hat bei der BB-Night 10 Gastauftritte bei ALLEN Formationen.
www.albertkoch.de

Weitere Informationen unter www.bb-night.de

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