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Jan Weiler

Und ewig schläft das Pubertier

Es ist wieder da und wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier.

Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen.

Natürlich spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga die Liebe eine immer größer werdende Rolle sowie Hautunreinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt sowie über all die anderen großen und kleinen Hervorbringungen der Pubertät. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört.

Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.

HINWEIS:
Bevor Jan Weiler aus seinem Roman „Und ewig schläft das Pubertier“  im Scala liest, zeigt Kinokult die brandaktuelle Kinoverfilmung „Das Pubertier – Der Film“ (von Leander Haußmann mit Jan-Josef Liefers, Heike Makatsch & Detlev Buck) am Samstag, den 05.08.17 (Beginn: 21:30 Uhr/Einlass: 19.30 Uhr) beim „25.Ludwigsburger Sommernachts-Open-Air-Kino“ (www.openairkino-ludwigsburg.de ).

Biografie

Jan Weiler wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Er arbeitete zunächst als Texter in der Werbung und besuchte dann die Deutsche Journalistenschule in München. Anschließend arbeitete er von 1994 bis 2005 als Redakteur, Autor und schließlich Chefredakteur beim Süddeutsche Zeitung Magazin.

2003 entstand aus einer Kurzgeschichte im SZ-Magazin sein erster Roman „Maria, ihm schmeckt’s nicht.“ Das Buch gilt als das erfolgreichste deutsche Romandebüt der letzten zwanzig Jahre, die Verfilmung lief 2009 erfolgreich in den Kinos. 2005 folgte die Fortsetzung „Antonio im Wunderland.“

Seine Bücher gibt es komischerweise nicht auf italienisch, wohl aber auf koreanisch.

„Ein großartiger Schreiber“ (Hamburger Abendblatt)
„Jan Weiler spielt gewitzt mit Sprach– und Nationenstereotypen“ (DER SPIEGEL)
„Jan Weiler lesen macht einfach Spaß.“ (Brigitte)

www.janweiler.de